Die erste Lange Nacht der Museen wurde vom MD Berlin in Zusammenarbeit mit "Partner für Berlin" gemeinsam mit den Berliner Museen Ende Januar 1997 durchgeführt. Das Konzept: Mit unterschiedlichen Schwerpunkten für den Winter und den Sommer werden in Gremien zweimal im Jahr Museen ausgesucht, die auf einer Vielzahl von Routen von 18.00 bis 02.00 Uhr nachts von etwa 60 Museumsbussen der BVG angefahren werden. Begann die erste Lange Nacht noch mit 12 Museen, so sind in der 9. Langen Nacht bereits über 70 Museen, Ausstellungen und temporäre Kunstprojekte beteiligt.
In den Einrichtungen erleben die Besucher nicht nur Führungen zu den Ausstellungen, sondern ein reiches Spektrum an Kulturangeboten jeder Art: Konzerte, Performances, Lesungen, Vorträge, Malaktionen, Filme und vieles mehr bieten ein spannendes Programm für jeden Geschmack. Fantasievolle Catering-Angebote sorgen für das leibliche Wohl der Gäste.
Der kombinierte Ticketpreis von 20, ermäßigt 12 DM pro Person enthält die Anfahrt mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln, Nutzung der Busrouten, den Eintritt zu allen Institutionen und Veranstaltungen der Langen Nacht sowie das Informationsheft. Die Busse des Shuttle-Services werden von fachkundigem Personal begleitet.
Die Lange Nacht bildet im Januar den Abschluß des Museumsfestivals "Schauplatz Museum" und beschließt im August als Finale den "Berliner MuseumsSommer", beides ebenfalls Projekte, die ihre Koordinierung beim MD Berlin finden. Ebenfalls beide beflügeln die berlin-brandenburgische Kultur in diesem Jahr mit preußischen Schwingen: Preußen 2001, das gemeinsame Projekt Berlins und Brandenburgs zum Preußenjahr, inspiriert Januarfestival wie MuseumsSommer zu deutlichem Schwerpunkt. Die 9. Lange Nacht der Museen wird hier auch einige klare Zeichen setzen, ihre Nachfolgerin, die 10. Lange Nacht, wird das Thema dezidiert aufnehmen.