Lange Nacht der Museen
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Aktualisiert am 7. Januar 2008
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Die 22. Lange Nacht der Museen...


... steht ganz im Zeichen der ZEIT – mit all ihren Facetten von der Zeitmessung bis zur Zeitrechnung, von Chronos, der dahin fließenden Zeit, bis zu Kairos, dem (richtigen) Zeitpunkt. Ein ergiebiges Thema, zu dem die Museen der Stadt in gewohnter Qualität eine Fülle von interessanten Programmen vorbereitet haben: Ausstellungen, Führungen, Filme oder Musikalisch-Literarisches. Passend dazu die Figur auf dem Titelblatt – eine so genannte Kore (griechisch: »die immer Schöne«) aus dem 6. vorchristlichen Jahrhundert, hier als Kopie aus der Berliner Abgusssammlung, die sich bereits für die Anforderungen unserer schnelllebigen Zeit gerüstet hat...

Bei dieser Winter-Langen-Nacht wurde besonders großer Wert auf die komfortable Verbindung zwischen den teilnehmenden Museen gelegt – alle Häuser sind an den Bus-Shuttle-Service angeschlossen und deshalb mit dem Kombiticket bequem zu erreichen. Fünf Routen verbinden die Museen am Lustgarten mit denen in Dahlem, das Naturkundemuseum mit dem Planetarium am Insulaner. Logistisches Zentrum der 22. Langen Nacht ist das Kulturforum am Potsdamer Platz. Hier kann man Tickets kaufen, sich über die letzten Neuigkeiten informieren oder bei Glühwein und Pilzpfanne eine kleine Pause machen, hier hat Radio 1 sein Gläsernes Studio für die Live-Sendung von der Langen Nacht aufgebaut, und hier findet auch – gleichzeitig mit dem Startschuss für das Berliner Museumsportal – um 18 Uhr die Eröffnung durch den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit statt. Das Kombiticket, das den Zugang zu allen teilnehmenden Häusern und die Benutzung des Bus-Shuttles ermöglicht, kann am Veranstaltungstag auch für die An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Bereich ABC genutzt werden. Das Ticket kostet im Vorverkauf 12, ermäßigt 8 Euro, am Veranstaltungstag 15 bzw. 10 Euro. Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt.

»As Time Goes By...« Herman Hupfeld
Die Erforschung der verschlungenen Läufe der Zeit sowie die der entscheidenden Augenblicke der Menschheitsgeschichte von den Anfängen bis heute – das ist die Domäne der unterschiedlichen historischen Museen der Stadt. Während der Langen Nacht wird Geschichte auf unterhaltsame Weise lebendig und erlebbar zum Beispiel im Deutschen Historischen Museum, im Jüdischen Museum, im Iberoamerikanischen Institut, im Informations- und Dokumentationszentrum Berlin der Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen, im Mauermuseum, im DDR-Museum, im Ethnologischen Museum, im Museum Europäischer Kulturen und im Museum The Kennedys.

»The Times They Are A-Changin’...« Bob Dylan
Neben dem Meter und dem Kilogramm ist die Sekunde gewissermaßen die dritte Säule, auf der die gesamte klassische Physik ruht – besser: sie war es, bis Albert Einstein der Welt bewies, dass die Zeit alles andere als ein gleichmäßig dahinfließendes Etwas ist. Angesichts der unvorstellbaren Dimensionen, in denen sich Zeit abspielt – von den Jahrmilliarden seit dem Urknall bis zur Femtosekunde (billiardstel Sekunde!), die eine Atomuhr messen kann – ist es für den Laien oft schwierig, den Durchblick zu behalten. In dieser Langen Nacht wird man dabei unterstützt u.a. vom Museum für Naturkunde, vom Botanischen Museum, vom Museum für Kommunikation, vom Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité, vom Berliner Planetarium mit Sternwarte Wilhelm Foerster und vom Zoo Aquarium.

»Avec Le Temps...« Léo Ferré
Zeit bedeutet vor allem – Wandel. Veränderung prägt die uns umgebende Welt, die Alltagskultur ebenso wie die Künste von der Malerei bis zur Musik und von der Dichtung bis hin zu den Neuen Medien. Museen – in der griechischen Antike als Sammlungen von Anschauungsmaterial für die Ausbildung an den Philosophenschulen entstanden – sind auch heute noch Orte, an denen sich der Besucher in der direkten Begegnung mit den unterschiedlichsten Artefakten gleichermaßen Genuss wie Bildung verschaffen kann – ein äußerst vielversprechender Zweiklang. Beste Voraussetzungen dafür bieten während der Langen Nacht das Alte Museum, die Berlinische Galerie, die Kunstbibliothek, das Kunstgewerbemuseum, das Kreuzberg-Museum, die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, das Deutsches Blinden-Museum, das Hanfmuseum, der Martin-Gropius-Bau, der Hamburger Bahnhof, das Museum Ephraim-Palais, das Museum der unerhörten Dinge, das Museum für Fotografie, das Werkbundarchiv-Museum der Dinge, das Schöneberg Museum – Jugendmuseum, die Neue Nationalgalerie, das Musikinstrumenten- Museum, das Museum Knoblauchhaus, das Schwule Museum, das Mitte-Museum am Festungsgraben und weitere Häuser.