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Lange Nacht der Museen
Lange Nacht der Museen

Aktualisiert am 28. August 2003
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Lange Nacht der Museen auch auf PDA

  
Erstmals gibt es einen MuseumGuide Berlin für PDA. Insgesamt über 150 Museen sind auf dem herunterladbaren Guide mit Beschreibung, Öffnungszeiten, Kontaktdaten und Preisen angegeben. In der Special Edition zur 14. Lange Nacht der Museen ist zudem das jeweilige Programm der einzelnen Museen enthalten. Häuser, die keine Museen oder Gedenkstätten sind, wie das Berliner Rathaus oder die Backfabrik, sind allerdings nicht im Guide enthalten. Die Museen können in der Special Edition nach Themengebiet und Ort sowie nach Route eingegrenzt werden. Kostenlos kann der MuseumGuide mit 10 ausgewählten Museen getestet werden. Für 9,90 Euro Registrierungsgebühr sind über 150 Museen mit allen Details einsehbar.

Mehr Informationen auf www.museum.mpresso.com

Europa und Europinia – Lange Nacht der Museen für Kinder





  
Die 14. Lange Nacht der Museen beginnt am 30. August mit einer Doppel-Premiere: Das MACHmit! Museum für Kinder in Prenzlauer Berg feiert die Eröffnung seines neuen Domizils in der umgebauten Eliaskirche. Und von 15 bis 18 Uhr fährt erstmals ein Kinder-Shuttle-Bus zu einem Dutzend Museen, in denen die Märchengestalt Europinia nach ihrer entführten Schwester Europa sucht.

Diese Kinder-Bus-Route beginnt und endet am Platz vor dem Berliner Rathaus, wo die UNICEF-Arbeitsgruppe Berlin unter dem Motto „Wasser ist Leben“ zu Aktionen einlädt. Die Shuttle-Busse fahren im 20-Minuten Takt auf einer Ringlinie mit folgenden Stationen: Zeiss-Großplanetarium / MACHmit! Museum für Kinder / Labyrinth Kindermuseum Berlin / Historischer Hafen, Sammlung Kindheit und Jugend / Jüdisches Museum Berlin / Musikinstrumenten-Museum, Gemäldegalerie / Museum für Naturkunde / Berliner Dom, Alte Nationalgalerie, Friedrichswerdersche Kirche. In den Bussen warten auf die Kinder Trolle, Feen, Kobolde und Los Duendes. Gemeinsam helfen sie Europinia - dargestellt von der bulgarischen Künstlerin Antonia Duende - bei ihrer Suche nach Europa!

Insgesamt bieten rund 30 Museen, verteilt über die ganze Stadt, von 15 Uhr bis in die Nacht hinein Veranstaltungen für Kinder an. Ein Extra-Flyer fasst das Kinder-Programm zusammen.

Übrigens: Für Kinder bis 12 Jahre ist der Eintritt frei und Erwachsene sind in Begleitung von Kindern herzlich willkommen! Das Kombiticket zum Preis von 12 €, ermäßigt 8 €, berechtigt zum Besuch der beteiligten Museen und Ausstellungen sowie zur Benutzung des Bus-Shuttle und der öffentlichen Verkehrsmittel im Tarifbereich ABC.

„Auf der Suche nach der entführten Europa“

Europa, die schöne Königstochter, spielte wie an jedem Tag mit ihren Freundinnen am Strand von Phönizien, dem heutigen Libanon, als ein weißer Stier auftauchte. Es war der Göttervater Zeus, der in dieser Verwandlung die sanfte und leichtgläubige Europa entführte – an die Gestaden eines fernen Kontinents, der seither ihren Namen trägt: Europa.

Was die griechische Göttersage nicht erzählt: Europa hatte eine kleine Schwester, Europinia genannt. Die war stark und mutig und machte sich, als sie 12 Jahre alt war, auf in die weite Welt, um nach der Schwester Europa zu suchen. Das ist Tausende von Jahren her.

In der 1. "Langen Nacht der Museen für Kinder" unternimmt Europinia einen neuen Versuch, Europa zu finden - und die Kinder sollen ihr dabei helfen. Sie selbst erzählt, wie das geschehen kann:

"Lasst uns gemeinsam Europa suchen, lasst uns gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen! Es wird nicht einfach sein, aber wir sind nicht allein! In jedem Bus, der von Museum zu Museum fährt, treffen wir auf freundliche Helfer: Trolle, Feen und Kobolde, Los Duendes, die alle verwinkelten Ecken unseres Kontinents kennen, die unterschiedliche europäische Sprachen sprechen und die wissen, welche Abenteuer und Rätsel uns in den Museen erwarten.

Es wird eine spannende Reise: Auf der ersten Station, im Zeiss-Großplanetarium, sind die Geheim-nisse der dunklen Nacht zu erkunden. Der nächtliche Himmel schenkt uns einen Sternenregen, der auf meinem Kleid haften bleibt, damit wir auch im Dunkeln den Weg finden können. Jedes Kind, dass uns begleitet, erhält in jedem Museum einen Silberstern und wird so zum Bürger Europinias.

Nächste Station ist ein alter Tempel, der heute als Tempel des Wissens und des kreativen Gestaltens für Kinder dient. Dort werden wir in die Geheimnisse der Farben eingeweiht. Aus farbigem Licht spinnen wir magische Ärmel, damit wir wie die alten Schamanen in alle Himmelshöhen fliegen können, um nach Europa zu suchen. In diesem Tempel lebt eine weise Frau, eine der Freundinnen Europas. Sie war dabei, als Europa entführt wurde und lief ihr hinterher, bis sie im Nirgendwo entschwand. Sie sammelte sorgfältig die bunten Streifen auf, die Europa von ihrem Kleid abriss und auf ihrem Weg als Spuren hinterließ. In diesem alten Tempel, der ab heute MACHmit! Museum für Kinder heißt, wächst ein Wunschbaum. Auf einem Kärtchen könnt Ihr notieren, was Ihr Euch von einer Langen Nacht der Museen für Kinder in Zukunft wünscht. Und Ihr könnt einen Farbstreifen von Europas Kleid an diesen Baum der Wünsche binden.

Ich verrate noch ein Geheimnis: Diese Farbbänder werden uns auf unserer Entdeckungsreise Hinweise geben, wo wir nach Europa suchen sollen. Mit Hilfe der Kinder wird das gelingen, denn Kinder sind so neugierig, erfinderisch und einfallsreich, sie finden immer das, was versteckt ist! Und beim abschließenden Fest im Musikinstrumenten-Museum wird getanzt – genau so, wie es im alten Griechenland üblich war."

MACHmit! Museum für Kinder: Eine Kirche wird Kindermuseum


  
Kindermuseum in einer Kirche? Begegnung mit Newton und Goethe? Ab 30. August - zur Langen Nacht der Museen - sind Kinder und ihre Familien herzlich eingeladen, das neue MachMit! Museum für Kinder in Prenzlauer Berg zu besuchen. Zwei Jahre lang wurde die ehemalige Elias-Kirche aufwändig modernisiert. Der auf Kirchenumbauten spezialisierte Architekt Klaus Block entwarf den Einbau: Ein riesengroßes Kletterregal, ähnlich einem aufgeklappten Labyrinth, das zur Erforschung durch neugierige, kletterbegeisterte Kinder einlädt.

Ungefähr 1.500 qm stehen den Kindern zur Verfügung. Das MachMit! Museum für Kinder versteht sich als innovativer Kultur- und Bildungsort für die ganze Familie: Gemeinsam mit Anderen können Kinder Neues entdecken, ungeahnte Fähigkeiten entwickeln, sich vergnügen und gleichzeitig etwas lernen. Kunstlabor (Verbindung Naturwissenschaft und Kunst), Museumsdruckerei, Spiegelbox (Raum aus Spiegeln) und das Haus der Großeltern werden ab 2004 feste Bestandteile des MachMit! Museums für Kinder sein. Zwei bis drei Wechselausstellungen pro Jahr garantieren Aktualität und Abwechslung.

Gekostet hat das alles viel Geld: 1,6 Mio Euro. Der größte Teil wurde mit EU-Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt finanziert. Hintergrund: Das Kindermuseum liegt in einem sozialen Brennpunktgebiet. Dem Träger des Museums, der Kinder & JugendMuseum Prenzlauer Berg gGmbH, gelang es, zusätzlich Gelder von Stiftungen zu akquirieren.

Und was hat das alles mit Newton und Goethe zu tun? Als Experten für Farbtheorien erscheinen sie auf unserer Eröffnungsausstellung Farben, Formen, Fantasie. Design im Kindermuseum. Dort führen sie mit Kindern Experimente rund ums Thema Farbe durch. Die Ausstellung läuft bis zum 30. 3. 2004.

Eröffnung zur Langen Nacht mit Trommelwirbel (15 Uhr) und feierlichem Festakt (19 Uhr).

Der Berliner Museumsführer


Der Berliner
Museumsführer

 

  
In seiner inzwischen 6. Auflage ist seit letztem Jahr ein Top-Titel der Kulturstadt Berlin auf den Buchmarkt. Der Berliner Museumsführer, herausgegeben vom L&H Verlag mit Unterstützung des MD Berlin, wurde völlig neu überarbeitet, präsentiert viele neue Farbfotos, Grundrisse und Raumübersichten und berücksichtigt alle aktuellen Eröffnungen und Veränderungen der Museumslandschaft.Neu ist auch der ausführliche touristische Service-Teil.
Die Presse zu dem Werk: "Übersichtliche Vielfalt" (Der Tagesspiegel), "Eine informationsgesättigte Handreichung" (FAZ), "Sehr übersichtlich gegliedert. Damit kann man sich wochenlang in der Stadt herumtreiben" (BZ), "Mustergültig strukturiert" (Kunstzeitung), "Da steht viel drin. Kurz und knapp und höchst informativ" (Berliner Kurier), "Unentbehrliches Nachschlagewerk"(BLS). Der Museumsführer kommt wieder als Softcover, bietet 330 Seiten mit Farbfotos, 3D-Darstellungen und Stadtkarten und präsentiert sachdienliche Hinweise zu den Sammlungen, zu Führungen und der Geschichte von 95 Berliner Museen. Das Buch ist ab Ende August zum Preis von 16 Euro erhältlich, Vorbestellungen telefonisch unter 030.283 973 (Mo-Fr 9-16 Uhr) oder per Email an vertrieb@kulturprojekte-berlin.de möglich. Der Versand (Kosten 1,60 Euro) erfolgt im Inland gegen Rechnung.

MuseumsTip-Newsletter

Wer an speziellen Programmbereichen in den Museen interessiert ist, kann diese seit einigen Monaten über das Internet abonnieren - kostenlos. Die MuseumsTip-Newsletter des MD Berlin versorgen Museumsinteressierte monatlich mit aktuellen Veranstaltungsinformationen sowie Links zu den Häusern selber. Das Menü "Newsletter" findet sich auf jeder MD-Site unten links. Angeboten werden die folgenden Bereiche:

1. Ausstellungen & Festivals: Neue und bereits laufene Ausstellungen und Museumsfestivals

2. Führungen & Erwachsenenbildung: Museums- und Stadtführungen, Vorträge, Seminare und Workshops für ein allgemeines Publikum

3. Kinder- & Jugendprogramme: Führungen, Workshops und Aktionen für Kinder und Jugendliche sowie Familien

4. Publikationen & Shop: Informationen zu neuen Publikationen und anderen Artikeln im Museumsshop des MD Berlin

5. Gesamtprogramm = 1.-4.

6. Fachpublikum: Informationen über spezielle Veranstaltungen für Museumsmitarbeiter, Wissenschaftler, Studenten und Lehrer, Seminare, Workshops, Symposien, Kongresse u. A. Die Museen, Universitäten und anderen Institutionen nutzen diesen Newsletter als zielgenaues Medium für ihre Fachveranstaltungen.

7. Programme für Menschen mit Behinderungen

Demnächst: Internationales literaturfestival berlin 2003


 
  
Vom 10. bis 21. September 2003 findet das 3. internationale literaturfestival berlin statt – wieder unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission. Für zwölf Tage ist Berlin Treffpunkt für Autoren und Literaturbegeisterte aus aller Welt. Hauptveranstaltungsort sind die sophiensæle. Die Eröffnung des Festivals findet am 10.09.2003, 18.00 Uhr, im Berliner Ensemble statt. Shashi Tharoor, mehrfach ausgezeichneter indischer Schriftsteller und leitender Angestellter der UNO, wird die Eröffnungsrede über "Globalization and the Human Imagination" halten.

Das Festival präsentiert in seinen unterschiedlichen Programmsparten einen ebenso umfang- wie abwechslungsreichen Querschnitt durch die zeitgenössische und historische Weltliteratur. Die eingeladenen Autorinnen und Autoren lesen ihre Texte jeweils im Original. Anschließend tragen Schauspieler die deutschen Übersetzungen vor, worauf moderierte Gespräche zwischen dem Publikum und den Autoren folgen – unterstützt von Dolmetschern.

In der Programmsparte "Literaturen der Welt" erfolgt das Auswahlverfahren durch elf Juroren, die jeweils drei Autorinnen und Autoren ihrer Wahl nominieren.

In die Sparte "Kaleidoskop" werden die Autoren und Autorinnen von der Festivalleitung eingeladen. Unterstützt wird deren Entscheidung durch die Beratung eines internationalen Netzwerks von Kuratoren und Freunden. Das Festival reagiert damit auch auf aktuelle kulturelle und politische Entwicklungen sowie bemerkenswerte Neuerscheinungen.

Nach dem großen Erfolg im vorigen Jahr ist der Bereich "Internationale Kinder- und Jugendliteratur" weiter gewachsen. 15 Kinder- und Jugendbuchautorinnen und -autoren aus 15 Ländern lesen aus ihren Büchern, erzählen lustige und traurige Geschichten aus nahen und fernen Ländern und freuen sich auf spannende Gespräche mit Kindern und Jugendlichen.

Länderschwerpunkt 2003 ist Griechenland. In Lesungen und Gesprächen mit elf griechischen Autoren besteht die Möglichkeit, einen Einblick in aktuelle Tendenzen der griechischen Literatur zu erhalten. Zusätzlich runden Literaturverfilmungen und Musik aus Griechenland das Programm ab.

Die Reihe "Reflections" bietet ein Forum zur (kultur-)politischen Diskussion. Die aktuellen Veränderungen der Weltlage nach dem Irak-Krieg, die Geschichte und Zukunft Kubas, die Sonderstellung der USA im Blick auf Guantanamo und Den Haag und der Zustand Italiens sind u.a. Thema dieser Programmsparte, die Vorträge, Podiumsgespräche und ein ganztägiges Symposium umfasst.

Das literarische Programm des 3. internationalen literaturfestivals berlin 2003 wird zudem von einem Rahmenprogramm (Workshops, Konzerte, Lesungen an ungewöhnlichen Orten) sowie von einer Filmreihe begleitet. Gelungene Literaturverfilmungen und Filme, an denen die Autoren und Autorinnen mitgewirkt haben, werden im Berliner Filmkunsthaus Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz zu sehen sein.

Mehr Infos: www.literaturfestival.com

 

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