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Im folgenden einige Museen, in denen es bezogen auf das Programmheft
zur Langen Nacht Änderungen gab. Bitte gehen Sie auf "Programm" und wählen
Sie das jeweilige Haus über die Rollleiste.
1. Museum für Kommunikation: Programmerweiterungen
2. Berlinische Galerie im Alten Glaslager: Programmerläuterungen
3. Umspannwerk Paul-Lincke-Ufer: Programmerläuterungen
4. Audi-Forum: Programmerläuterungen
5. Heimatmuseum Neukölln: Programmerweiterung
6. Das Orakel von Berlin: Programmerweiterung
7. Kunsthaus am Oranienburger Tor: Programmerweiterung
8. Alliiertenmuseum: Programmerläuterungen
9. Botanisches Museum: Programmerweiterung
10. Deutsches Technikmuseum Berlin: Programmerweiterung
11. Museum für Indische Kunst: Terminänderung (Indische Musik)
12. Ethnologisches Museum: Programmspezifizierung und Terminänderung der Filmnacht
13. Sammlungen des Berlinischen Gymnasiums zum Grauen Kloster: Programmerweiterung
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Live-Impressionen von der 13. Langen Nacht der Museen |
FührungsNetz-Programme im Januar |
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Wer seine frostigen Januartage auch vor der Langen Nacht ein wenig mit Farbe versehen will, kann das in den Museen tun:
Die drei Zyklen "Was ist Farbe? - Fünf Entdeckungen zum Thema Wahrnehmung" -
veranstaltet von den teilnehmenden Museen, vom FührungsNetz des MD Berlin und
den Besucherdiensten der Staatlichen Museen - führen
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| ihre Teilnehmer in fünf
Museen und bieten ihnen die Gelegenheit, ganz unterschiedliche Aspekte der
Kulturgeschichte von Farbe kennen zu lernen. Zugleich erforschen sie anhand
der Farbe als konkretem Gegenstand ihre eigene Wahrnehmung.
Die Termine im Januar:
Do 23.1., 19 Uhr: Gemäldegalerie - Wie Raffael und Vermeer Farbe zu Licht, zu Gegenständen und zu Symbolen machten.
Sa 25.1., 11.30 Uhr: Museum für Naturkunde - Wie Mineralien zu Farbe werden - und warum.
So 26.1., 11.30 Uhr: Dt. Technikmuseum/Spektrum - Was das Licht mit dem Auge macht - und warum.
Do 30.1., 19 Uhr: Alte Nationalgalerie - Wie die Impressionisten die Wahrnehmung von Farbe malten.
Sa 1.2., 14.30 Uhr: Hamburger Bahnhof - Wie Licht und Farbe zum Material des Künstlers werden.
Kosten pro Zyklus (5 Personen): 22 Euro pro Person, 18 E erm., Einzeltermin 6 Euro, erm. 4 Euro.
Anmeldung: MD infoline der Berliner Museen, Tel. 030. 283 97 444, mo-fr 9-16 Uhr, sa/so 9-13 Uhr
Wetterfeste Naturen lädt das FührungsNetz zur Stadterkundung, beispielsweise zur Führung
"Kreuzberg - Rund um die Oranienstraße", eines der Veranstaltungen des
Projektes "Industriekultur": Wer kennt heute noch die Ritterstraße? Vor ungefähr
achtzig Jahren war sie berühmt. Hier wurden Waren in einem Umfang hergestellt, in
Mustern ausgestellt, importiert und exportiert, der dieser Straße den Namen "Goldene
Meile" einbrachte. Spuren davon sind heute noch erhalten. Auch die Oranienstraße
bietet ein besonderes Flair. Die typische Kreuzberger Mischung aus Wohnen und
Arbeiten prägt bis zum heutigen Tage die Gegend in der Luisenstraße. Die Route
führt über belebte Gassen, Gewerbehöfe, Markthallen und Bahnhöfe. Treffpunkt ist
der U-Bahnhof Moritzplatz, Ausgang Prinzenstraße.
Termine: Do 30.1., Do 13.2., So 16.3., jeweils 14 Uhr
Kosten: 7,50 Euro, erm. 6 Euro. Informationen bei der MD infoline der Berliner Museen, Tel. 030.283 97 444. Hier können Sie auch die Informationsbroschüre des Projektes "Industriekultur" bestellen.
>> Das Gesamtprogramm des FührungsNetz des MD Berlin finden Sie in Kürze unter www.fuehrungsnetz.de.
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Wer an speziellen Programmbereichen in den Museen interessiert ist, kann diese seit einigen Monaten über das Internet abonnieren - kostenlos. Die MuseumsTip-Newsletter des MD Berlin versorgen Museumsinteressierte monatlich mit aktuellen Veranstaltungsinformationen sowie Links zu den Häusern selber. Das Menü "Newsletter" findet sich auf jeder MD-Site unten links. Angeboten werden die folgenden Bereiche:
1. Ausstellungen & Festivals: Neue und bereits laufene Ausstellungen und Museumsfestivals
2. Führungen & Erwachsenenbildung: Museums- und Stadtführungen, Vorträge, Seminare und Workshops für ein allgemeines Publikum
3. Kinder- & Jugendprogramme: Führungen, Workshops und Aktionen für Kinder und Jugendliche sowie Familien
4. Publikationen & Shop: Informationen zu neuen Publikationen und anderen Artikeln im Museumsshop des MD Berlin
5. Gesamtprogramm = 1.-4.
6. Fachpublikum: Informationen über spezielle Veranstaltungen für Museumsmitarbeiter, Wissenschaftler, Studenten und Lehrer, Seminare, Workshops, Symposien, Kongresse u. A. Die Museen, Universitäten und anderen Institutionen nutzen diesen Newsletter als zielgenaues Medium für ihre Fachveranstaltungen.
7. Programme für Menschen mit Behinderungen
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Wissenschaft als Methode - Eine Fortbildung für Lehrer und Referendare |
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Seit September 2002 findet an wechselnden naturwissenschaftlichen Einrichtungen eine
Fortbildung für Lehrer und Referendare statt. Vor Ort gibt es die Möglichkeit zum
Kennenlernen der Institute und zum Austausch mit den Wissenschaftlern. Wie kann
die nachhaltige Beziehung zwischen Forschungseinrichtungen und Schulen gestaltet
werden?
22.1., 15.30 Uhr - Institut für Mikrobiologie und Hygiene
12.2., 15.30 Uhr - Deutsches Technikmuseum Berlin
20.2., 15.30 Uhr - Museumspädagogischer Dienst Berlin
Dauer jeweils 2 Stunden
Anmeldung: Silke Vorst, Tel. 030.283 97 489, Fax 030.282 61 83 oder info@kulturprojekte-berlin.de
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Eine neue Publikation zur Integration von Minderheiten in Geschichte und Gegenwart
Wenn von Preußen die Rede ist, kommen vielfach Militarismus und Bürokratie,
Junkerherrschaft und Wilhelminismus, Friedrich der Große und Bismarck ins Spiel.
Dass Preußen nicht nur "reaktionär" und "ungemütlich", sondern zugleich "fortschrittlich"
und "duldsam" war, darauf hat schon Sebastian Haffner hingewiesen.
"Preußens Toleranz" ist das Resümee der gleichnamigen Veranstaltungsreihe, die der
Museumspädagogische Dienst Berlin zum Kulturjahr "Preußen 2001" initiiert hat.
Ihr Thema war das Verhältnis Preußens zur Einwanderung, zur religiösen Toleranz
und zum Umgang mit Minderheiten. Nicht altbekanntes Wissen oder Selbstgewissheit
standen im Mittelpunkt, sondern die unvoreingenommene Wahrnehmung der Geschichte
und ihre Diskussion aus heutiger Perspektive.
Der Blick auf Preußen lohnt sich, weil trotz aller Schattenseiten die Idee der religiösen
Duldsamkeit zum Selbstverständnis des preußischen Staates zählte und weil sie zur
Entfaltung der geistigen, kulturellen, wirtschaftlichen und technischen Kräfte
dieses Gemeinwesens beitrug. Daraus Konsequenzen für die aktuelle politische und
interkulturelle Auseinandersetzung zu ziehen, ist das Ziel dieses Buchs.
"Preußens Toleranz" gibt Basisinformationen zur Geschichte der Toleranz
in Preußen. Es dokumentiert sowohl den Diskurs um die Toleranzidee als
auch die vielfach nüchterne Realität unter der Hohenzollernherrschaft.
Historiker schildern die Situation der Hugenotten aus Frankreich, der
böhmischen Brüder, der jüdischen Zuwanderer sowie der Polen, die unter
preußischer Herrschaft lebten. Sprecher des Judentums, des Christentums
und des Islam erläutern den Toleranzbegriff ihrer
Religionsgemeinschaften. Experten diskutieren mit Bürgerinnen und
Bürgern über die schwierige Integration von Migranten aus islamischen
Ländern. Zugleich macht das Buch Vorschläge für die interkulturelle und
politische Bildungsarbeit und erschließt in einem Stadtrundgang erstmals
die Stätten preußischer Toleranz und Intoleranz in der Mitte Berlins.
Hrsg. Michael Drechsler/MD Berlin, Dezember 2002. Kosten: 10,- Euro zuzügl. Porto.
Bestellung beim Museumspädagogischen Dienst Berlin über vertrieb@kulturprojekte-berlin.de.
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