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Lange Nacht der Museen
Lange Nacht der Museen

Aktualisiert am 31. Januar 2003
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News

Programmänderungen

Im folgenden einige Museen, in denen es bezogen auf das Programmheft zur Langen Nacht Änderungen gab. Bitte gehen Sie auf "Programm" und wählen Sie das jeweilige Haus über die Rollleiste.

1. Museum für Kommunikation: Programmerweiterungen

2. Berlinische Galerie im Alten Glaslager: Programmerläuterungen

3. Umspannwerk Paul-Lincke-Ufer: Programmerläuterungen

4. Audi-Forum: Programmerläuterungen

5. Heimatmuseum Neukölln: Programmerweiterung

6. Das Orakel von Berlin: Programmerweiterung

7. Kunsthaus am Oranienburger Tor: Programmerweiterung

8. Alliiertenmuseum: Programmerläuterungen

9. Botanisches Museum: Programmerweiterung

10. Deutsches Technikmuseum Berlin: Programmerweiterung

11. Museum für Indische Kunst: Terminänderung (Indische Musik)

12. Ethnologisches Museum: Programmspezifizierung und Terminänderung der Filmnacht

13. Sammlungen des Berlinischen Gymnasiums zum Grauen Kloster: Programmerweiterung

Live-Impressionen von der 13. Langen Nacht der Museen

Erstmalig haben die Nacht-Schwärmer die Möglichkeit, allen zu zeigen, dass sie am 1. Februar 2003 dabei waren.
 
Mit freundlicher Unterstützung der T-Mobile, dem größten deutschen Mobilfunkanbieter, wird direkt auf dem Platz vor dem Berliner Rathaus eine Foto-Handy-Station eingerichtet.

Die Besucher sind herzlich eingeladen, sich ab 18.00 Uhr im wetterfesten Zelt von dem netten und technisch bestens ausgestatteten Team von T-Mobile ablichten zu lassen. Hierfür stehen MMS-Handys mit Digitalkamera und PC-Technik zur Verfügung. Die Fotos können als multimediale Nachrichten sofort online unter www.mms-webalbum.de angesehen und auf Wunsch kostenlos vor Ort ausgedruckt werden.

Das Fotoalbum steht auch nach der Langen Nacht allen Schaulustigen im Internet zu Verfügung. Von dort können die Bilder natürlich an Freunde und Bekannte weitergesendet werden.

Für Fragen zu der Aktion stehen Ihnen Georg von Wagner und Jorn Hauschild von T-Mobile als Ansprechpartner zur Verfügung.

FührungsNetz-Programme im Januar

Wer seine frostigen Januartage auch vor der Langen Nacht ein wenig mit Farbe versehen will, kann das in den Museen tun: Die drei Zyklen "Was ist Farbe? - Fünf Entdeckungen zum Thema Wahrnehmung" - veranstaltet von den teilnehmenden Museen, vom FührungsNetz des MD Berlin und den Besucherdiensten der Staatlichen Museen - führen
ihre Teilnehmer in fünf Museen und bieten ihnen die Gelegenheit, ganz unterschiedliche Aspekte der Kulturgeschichte von Farbe kennen zu lernen. Zugleich erforschen sie anhand der Farbe als konkretem Gegenstand ihre eigene Wahrnehmung.

Die Termine im Januar:
Do 23.1., 19 Uhr: Gemäldegalerie - Wie Raffael und Vermeer Farbe zu Licht, zu Gegenständen und zu Symbolen machten.
Sa 25.1., 11.30 Uhr: Museum für Naturkunde - Wie Mineralien zu Farbe werden - und warum.
So 26.1., 11.30 Uhr: Dt. Technikmuseum/Spektrum - Was das Licht mit dem Auge macht - und warum.
Do 30.1., 19 Uhr: Alte Nationalgalerie - Wie die Impressionisten die Wahrnehmung von Farbe malten.
Sa 1.2., 14.30 Uhr: Hamburger Bahnhof - Wie Licht und Farbe zum Material des Künstlers werden.

Kosten pro Zyklus (5 Personen): 22 Euro pro Person, 18 E erm., Einzeltermin 6 Euro, erm. 4 Euro. Anmeldung: MD infoline der Berliner Museen, Tel. 030. 283 97 444, mo-fr 9-16 Uhr, sa/so 9-13 Uhr

Wetterfeste Naturen lädt das FührungsNetz zur Stadterkundung, beispielsweise zur Führung "Kreuzberg - Rund um die Oranienstraße", eines der Veranstaltungen des Projektes "Industriekultur": Wer kennt heute noch die Ritterstraße? Vor ungefähr achtzig Jahren war sie berühmt. Hier wurden Waren in einem Umfang hergestellt, in Mustern ausgestellt, importiert und exportiert, der dieser Straße den Namen "Goldene Meile" einbrachte. Spuren davon sind heute noch erhalten. Auch die Oranienstraße bietet ein besonderes Flair. Die typische Kreuzberger Mischung aus Wohnen und Arbeiten prägt bis zum heutigen Tage die Gegend in der Luisenstraße. Die Route führt über belebte Gassen, Gewerbehöfe, Markthallen und Bahnhöfe. Treffpunkt ist der U-Bahnhof Moritzplatz, Ausgang Prinzenstraße.

Termine: Do 30.1., Do 13.2., So 16.3., jeweils 14 Uhr Kosten: 7,50 Euro, erm. 6 Euro. Informationen bei der MD infoline der Berliner Museen, Tel. 030.283 97 444. Hier können Sie auch die Informationsbroschüre des Projektes "Industriekultur" bestellen.

>> Das Gesamtprogramm des FührungsNetz des MD Berlin finden Sie in Kürze unter www.fuehrungsnetz.de.

MuseumsTip-Newsletter

Wer an speziellen Programmbereichen in den Museen interessiert ist, kann diese seit einigen Monaten über das Internet abonnieren - kostenlos. Die MuseumsTip-Newsletter des MD Berlin versorgen Museumsinteressierte monatlich mit aktuellen Veranstaltungsinformationen sowie Links zu den Häusern selber. Das Menü "Newsletter" findet sich auf jeder MD-Site unten links. Angeboten werden die folgenden Bereiche:

1. Ausstellungen & Festivals: Neue und bereits laufene Ausstellungen und Museumsfestivals

2. Führungen & Erwachsenenbildung: Museums- und Stadtführungen, Vorträge, Seminare und Workshops für ein allgemeines Publikum

3. Kinder- & Jugendprogramme: Führungen, Workshops und Aktionen für Kinder und Jugendliche sowie Familien

4. Publikationen & Shop: Informationen zu neuen Publikationen und anderen Artikeln im Museumsshop des MD Berlin

5. Gesamtprogramm = 1.-4.

6. Fachpublikum: Informationen über spezielle Veranstaltungen für Museumsmitarbeiter, Wissenschaftler, Studenten und Lehrer, Seminare, Workshops, Symposien, Kongresse u. A. Die Museen, Universitäten und anderen Institutionen nutzen diesen Newsletter als zielgenaues Medium für ihre Fachveranstaltungen.

7. Programme für Menschen mit Behinderungen

Wissenschaft als Methode - Eine Fortbildung für Lehrer und Referendare

Seit September 2002 findet an wechselnden naturwissenschaftlichen Einrichtungen eine Fortbildung für Lehrer und Referendare statt. Vor Ort gibt es die Möglichkeit zum Kennenlernen der Institute und zum Austausch mit den Wissenschaftlern. Wie kann die nachhaltige Beziehung zwischen Forschungseinrichtungen und Schulen gestaltet werden?

22.1., 15.30 Uhr - Institut für Mikrobiologie und Hygiene
12.2., 15.30 Uhr - Deutsches Technikmuseum Berlin
20.2., 15.30 Uhr - Museumspädagogischer Dienst Berlin
Dauer jeweils 2 Stunden

Anmeldung: Silke Vorst, Tel. 030.283 97 489, Fax 030.282 61 83 oder info@kulturprojekte-berlin.de

Preußens Toleranz

Eine neue Publikation zur Integration von Minderheiten in Geschichte und Gegenwart

Wenn von Preußen die Rede ist, kommen vielfach Militarismus und Bürokratie, Junkerherrschaft und Wilhelminismus, Friedrich der Große und Bismarck ins Spiel. Dass Preußen nicht nur "reaktionär" und "ungemütlich", sondern zugleich "fortschrittlich" und "duldsam" war, darauf hat schon Sebastian Haffner hingewiesen.

"Preußens Toleranz" ist das Resümee der gleichnamigen Veranstaltungsreihe, die der Museumspädagogische Dienst Berlin zum Kulturjahr "Preußen 2001" initiiert hat. Ihr Thema war das Verhältnis Preußens zur Einwanderung, zur religiösen Toleranz und zum Umgang mit Minderheiten. Nicht altbekanntes Wissen oder Selbstgewissheit standen im Mittelpunkt, sondern die unvoreingenommene Wahrnehmung der Geschichte und ihre Diskussion aus heutiger Perspektive.

Der Blick auf Preußen lohnt sich, weil trotz aller Schattenseiten die Idee der religiösen Duldsamkeit zum Selbstverständnis des preußischen Staates zählte und weil sie zur Entfaltung der geistigen, kulturellen, wirtschaftlichen und technischen Kräfte dieses Gemeinwesens beitrug. Daraus Konsequenzen für die aktuelle politische und interkulturelle Auseinandersetzung zu ziehen, ist das Ziel dieses Buchs.

"Preußens Toleranz" gibt Basisinformationen zur Geschichte der Toleranz in Preußen. Es dokumentiert sowohl den Diskurs um die Toleranzidee als auch die vielfach nüchterne Realität unter der Hohenzollernherrschaft. Historiker schildern die Situation der Hugenotten aus Frankreich, der böhmischen Brüder, der jüdischen Zuwanderer sowie der Polen, die unter preußischer Herrschaft lebten. Sprecher des Judentums, des Christentums und des Islam erläutern den Toleranzbegriff ihrer Religionsgemeinschaften. Experten diskutieren mit Bürgerinnen und Bürgern über die schwierige Integration von Migranten aus islamischen Ländern. Zugleich macht das Buch Vorschläge für die interkulturelle und politische Bildungsarbeit und erschließt in einem Stadtrundgang erstmals die Stätten preußischer Toleranz und Intoleranz in der Mitte Berlins.

Hrsg. Michael Drechsler/MD Berlin, Dezember 2002. Kosten: 10,- Euro zuzügl. Porto. Bestellung beim Museumspädagogischen Dienst Berlin über vertrieb@kulturprojekte-berlin.de.

 

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