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Erstmals ist das Berliner, das Rote Rathaus zentraler Ausgangspunkt für die Reise in die Lange Nacht der Museen. Sechs Museumsrouten starten von hier aus in alle Himmelsrichtungen. Das Rathaus selbst hat geöffnet und birgt Anschauungsprogramm und offene Kantine. Die Häuser im Nikolaiviertel sind vom Rathaus aus bequem zu Fuss, d.h. auf der gleichnamigen Route zu erreichen, und nur einen kleinen Fußweg weiter liegen die beiden Häuser des Stadtmuseums, Nicolai- und Galgenhaus (auch Route 2, 3 und 4). Die Museumsinsel mit Pergamonmuseum, Altem Museum, Alter Nationalgalerie (Kolonnadenhof) und Berliner Dom, das Deutsche Historische Museum, Museum Mitte von Berlin und Friedrichswerdersche Kirche sind einen kleinen Spaziergang oder eine Station mit den Routen 1,2 und 3 entfernt. Die partielle Aneignung der Langen Nacht durch das Historische macht auch vor der Shuttle-Technik nicht halt: Historische Omnibusse starten am Schloss Charlottenburg (Luisenplatz) und fahren über die AVUS zum S-Bahnhof Griebnitzsee, wo sich das Berliner S-Bahn-Museum befindet. Der Verein Historische S-Bahn schickt zudem den Traditionszug mit seinen Wagen aus den 20er bis 30er Jahren auf die Gleise. Der Sonderzug fährt in der Langen Nacht zwei Mal vom Ostbahnhof (20.25 und 22.25 Uhr) über Griebnitzsee nach Potsdam Hauptbahnhof und zurück (der Fahrplan erscheint innerhalb des Programms zu Route 14 nach Klick auf die Routennummer rechts oben auf der Seite). Einsatzort und nächtliche Endstation ist der Bahnhof Grunewald. Zusätzlich zu den "Charter-Bussen" der Museumsnacht erweist sich die BVG als idealer Museumszubringer, vor allem die Linienbusse 148 und 348. Diese bilden die Route 12, an der etwa das Jugendmuseum Schöneberg und das Museum der Unerhörten Dinge liegen. Aber auch wer mit dem Sonderzug nach Potsdam fährt, ist schon mal auf dem richtigen Weg. Im Preußenjahr 2001 beteiligen sich nämlich erstmals auch Brandenburger Museen an der Langen Nacht der Museen und halten ihre Türen bis spät in die Nacht geöffnet. Neben den Potsdamer Zielen Filmmuseum Potsdam, dem neueröffneten Haus der brandenburgisch-preußischen Geschichte und dem BUGA-Park nehmen Häuser in Frankfurt/Oder, Prenzlau, Bad Liebenwerda und Finsterwalde als Stationen einer eigenen Route "Brandenburg" teil. Wem das alles zuviel in einer Nacht ist, der nimmt an einem schönen Sommertag nach der Langen Nacht die Gelegenheit wahr. Das Programm von PREUSSEN 2001, an dem diese und eine Unmenge anderer brandenburgischer Häuser teilnehmen, bietet mit seinen über 1.000 Veranstaltungen wahrlich ausreichend Anlass.
Das Ticket für den Besuch der Museen sowie für die Benutzung des Bus-Shuttles kostet nach wie vor 20 DM, ermäßigt 12 DM, die An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln im
Tarifbereich Berlin ABC ist eingeschlossen (mit Gültigkeit von 15 Uhr bis 5 Uhr).
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