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Lange Nacht der Museen
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Aktualisiert am 17. August 2001
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www.lange-nacht.tv


Die Lange Nacht der Museen macht jetzt Fernsehen - im Internet

Die Lange Nacht macht jetzt Fernsehen: Zur 10. Langen Nacht der Museen in Berlin - und diesmal auch in Brandenburg - geht die Museumsnacht auf Sendung. Das Format: Real-Video. Das Übertragungsmedium: Internet-Protokoll. Sendezeit: 25. August 2001, 18 bis ca. 24 Uhr.

Über das Hauptmenü "lange-nacht.tv" oder direkt unter www.lange-nacht.tv wird die Lange Nacht der Museen mehrgleisig von Berichterstattung per Web-TV begleitet. Auf dem zentralen Umsteigebahnhof der Bus-Shuttles vor dem Berliner Rathaus führt eine zentrale Moderation durch die Nacht. Interviews mit Fachpublikum aus den teilnehmenden Museen und zum Thema Preußen sowie mit den Besuchern der Langen Nacht werden abgelöst von Berichten und Interviews von Rasenden Reportern aus den Shuttle-Bussen und den Häusern selber und vorbereiteten Veranstaltungstipps.

Wie kann man lange-nacht.tv empfangen? Das Phänomen "Fernsehen" bewegt sich schon lange nicht mehr nur zwischen MAZ-Kameras, Funkantennen und Röhrenbildschirmen. TV empfangen kann heute jeder, der über einen Computer mit Internetanschluss verfügt. Lange-nacht.tv "strahlt" sein Programm im Real-Format aus. Dieses hat im Bereich der "Streaming-Verfahren" (während das Material heruntergeladen wird, kann es schon dargestellt werden) eine eindeutige Dominanz, die Mehrzahl der User hat bereits den zum Abspielen notwendigen Real-Player auf ihrem Computer installiert, ebenso die zum Anhören des Tons erforderliche Soundkarte. Zur Übertragung des Video-Stroms in den Computer bedarf es ansonsten des ohnehin zur Nutzung des Internets notwendigen Modems bzw. der ISDN- oder DSL-Karte. Die Transfer per Modem lässt jedoch in der Regel zu wünschen übrigen, Besitzer von ISDN-Karten können ihre Kanäle bündeln und dadurch eine hohe Übertragungsqualität erzielen. Wer den Real-Player (der Basic Player ist kostenlos) nicht installiert hat, kann das in 10 bis 20 Minuten erledigen. Von der Website der Firma Real (www.real.com) ist das Herunterladen ein Kinderspiel. Befolgen Sie einfach die Anweisung.

Wer die Produktion von Web-TV einmal live erleben möchte, kann das vor dem Roten Rathaus tun. Das Produktionsteam ist dort mit einem eigenen Stand vertreten, wenige Meter weiter besteht außerdem die Möglichkeit, einen der dort zur Verfügung stehenden Internet-Workstations zu nutzen.
 


Lisa Schmitz, Roulette, Installation

Wissenschaftssommer Berlin 2001


Zwei neue Projekte im September: Die Lange Nacht der Wissenschaften und Kunst als Wissenschaft - Wissenschaft als Kunst

Am 15. September hat sie Premiere: Die Lange Nacht der Wissenschaften - in Kürze mit vollem Programm online - wird sich als Bestandteil des in diesem Jahr in Berlin stattfindenden Wissenschaftssommers dem großen Publikum präsentieren. Ziel der vom Stifterverband der Deutschen Wissenschaft, der deutschen Wissenschaftsorganisationen und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung aus der Taufe erhobenen Initiative "Wissenschaft im Dialog" im Mai 1999, die zum Wissenschaftssommer lädt, ist die Öffnung der Wissenschaft für das Gespräch. Gerade im "Jahr der Lebenswissenschaften" - angesichts aktueller politischer Entscheidungsprozesse zu Themen wie Genforschung oder BSE - zeigt sich die Wichtigkeit der öffentlich geführten Debatte. Vor allem aber dürfte die Lange Nacht der Wissenschaften eines zeigen: Wie spannend in der Tat die Themen der gegenwärtigen Forschung sind. Die Wissenschaftler zeigen in ihren Labors und Hörsälen, wie Solarzellen aussehen, wie Musik und Mathematik zusammenhängen, wie ein Hochgeschwindigkeitskanal funktioniert, wie Kunstfälscher entlarvt werden, wieso Kleinringelwürmer lieben, wie Kunststoffe hüpfen, was Einzeller fressen. Die Besucher können sich Elektronen anlegen lassen, Ionen besichtigen, Mitgebrachtes im hochmodernen Mikroskop betrachten, kretischen Wein trinken oder Immunococktails schlürfen. Ein nicht kleiner Teil der Veranstaltungen - etwa auf dem Campus der Charité - bietet überdies Informationen, die für viele Menschen handfeste Hilfe bedeuten. Das Gesamtprogramm wird begleitet von vielfältigem Kulturprogramm. Große Augen jedenfalls sind garantiert.

Bestandteil des Wissenschaftssommers ist auch "Kunst als Wissenschaft - Wissenschaft als Kunst". Am 12. September 2001 initiiert das gleichnamige Symposium die Veranstaltungsreihe, die im Jahre 2004 in der - ebenfalls gleichnamigen - großen Ausstellung in der Berliner Nationalgalerie ihr vorläufiges Ende finden wird. Teilnehmer der hochinteressanten Veranstaltung sind renommierte Künster und Wissenschaftler, die sich zum gemeinsamen methodischen Blick ins neue Jahrtausend treffen, wie Durs Grünbein, Joseph Weizenbaum, Ulrike Draeser, Siegfried Zielinski oder György Konrad. Themen der fünf Tage sind "Kunstgeschichte und Klimaforschung", "Kunstgeschichte und Atomphysik", "Die Wirklichkeit des Symbols", "Alchemie und Biotechnologie" und "Die vierte Dimension in Wissenschaft und Kunst". Auf das Symposium folgen regelmäßig Ausstellungen und andere Veranstaltungen zum Thema, die ebenfalls ihr Publikum auf
www.kunst-als-wissenschaft.de oder www.wissenschaft-als-kunst.de finden werden.
 



Wer soll sich da denn noch zurechtfinden?


Die Lange Nacht ohne Streß - mit einem persönlichen Programmheft, auch zum Ausdrucken: Meine Lange Nacht ...

Da möchte man die Lange Nacht der Museen einfach nur genießen und dann das: Das Angebot an Veranstaltungen ist derartig groß, daß die Auswahl mehr als schwer fällt. Beim Blättern durch das Programm bekommt man dann manch Interessantes zu sehen, nur: Durch das Weiterblättern verschwinden die geliebten Bildschirmseiten wieder. Wer sich also sein Lieblingsprogramm merken möchte, muß die Bildschirminhalte abschreiben. Absurd!

Mit Meine Lange Nacht bekommt jeder sein persönliches Programmheft, das er zudem auch noch ausdrucken und auf die nächtliche Reise mitnehmen kann. Die Erstellung ist ganz einfach und funktioniert ganz beiläufig: Einmal im Menü "Meine Lange Nacht" mit Emailadresse und Passwort angemeldet und schon hat man sein (noch leeres) digitales Programmheft. Nun geht man ins Programm, wo man jede Veranstaltung, die Einem gefällt, ins Programmheft aufnehmen kann, indem man auf "Veranstaltung speichern" klickt. Ein kleines Pop-Up-Fenster mit einer Bestätigung erscheint, das man durch einen Klick auf "Fenster schließen" wieder entfernt. Jeder weitere Klick auf eine Veranstaltung erweitert so das persönliche Programmheft um die Programmteile, die man bevorzugt besuchen möchte. Das Ausdrucken ist ebenfalls unproblematisch, da die Website der Langen Nacht gezielt so gestaltet wurde, daß die Bildschirmseiten auf Papierseiten im DIN A4-Format passen. Zur Schonung des Druckers empfehlen wir, den Drucker vorher auf Schwarz-Weiß-Druck einzustellen.

Welche Route also soll man nehmen? Nachdem man sich sein persönliches Programmheft erstellt hat, erkennt man schnell, daß bestimmte Wunschprogramme auf gleichen Routen liegen, andere eher abseitig. Auf diese Weise kann man leicht Prioritäten setzen. Selbst Pausen und leibliche Erfrischungen können eingeplant werden: Man gehe in diesem Fall einmal kurz in die Suchmaske und wähle im Feld "Veranstaltungsart" den Punkt "Kulinarische Spezialitäten" aus. Die Angebote, die besonders lecker klingen, nimmt man durch "Veranstaltung speichern" zusätzlich in das persönliche Programmheft auf, wo sie die Argumentation für die eine oder andere Route erheblich beeinflussen dürften. Das Wunschprogramm läßt sich auf diese Weise recht appetitlich strukturieren. Anschauen kann man sich sein persönliches Programm, indem man wieder auf "Meine Lange Nacht" geht und dort "Meine Lange Nacht anschauen" klickt.

Was "Meine Lange Nacht" noch kann - Unsere Lange Nacht: Man stelle sich vor, Besuch kündigt sich an. Lange Nacht der Museen? Gute Idee! Doch wie trifft man den Geschmack der Gäste innerhalb der Unmenge an Programmen? Ganz einfach, die Gäste treffen ihn selber: Man erstellt ein persönliches Programmheft mit einigen Wunschveranstaltungen, dann bittet man seinen zukünftigen Besuch per Telefon oder Email, doch bitte einmal die Lange-Nacht-Website aufzusuchen und dort unter "Meine Lange Nacht" folgende Emailadresse und Passwort einzugeben ... Der Gast wird dann gebeten, das persönliche Programmheft einmal in Ruhe durchzuschauen und dann in das Gesamtprogramm zu gehen und Wunschveranstaltungen durch Klick auf" Veranstaltung speichern" in das persönliche Programmheft mit aufzunehmen. Auf diese Weise kann man sicher sein, daß die Lange Nacht beiden Nutzern das Richtige angeboten hat. Genau genommen erhält man in diesem Fall nicht ein persönliches, sondern ein gemeinsames Programmheft.

Zu "Meine Lange Nacht" nur eine Warnung: Denken Sie daran, daß viele bekannte Museen in der Langen Nacht recht überfüllt sind. Veranstaltungen, die auf den ersten Blick sehr attraktiv sind, verhindern so den weiteren Verlauf Ihres persönlichen Programmplanung. Es könnte günstiger sein, zu Beginn des Abends kleinere oder abseitiger gelegene Häuser aufzusuchen und erst spät zu den "trendigeren" Häusern zu fahren. Und: Das Geheimnis der Langen Nacht, jetzt sagen wir´s, liegt in einem ausgefüllten, nicht vollen Programm. Wußten Sie nicht? Der Weg ist das Ziel!
 


Besucher vor dem Domplatz


 

Preussen 2001


Zweitausendeins ist das Jahr der Preußen - 300 Jahre nach der Krönung des mark-brandenburgischen Fürsten Friedrich III. zu Friedrich I., König in Preußen sammeln sich die Museen in Berlin und Brandenburg zum preußischen Tête-à-tête, dessen Geruch auch die 9. Lange Nacht durchweht.

Ausgangspunkt des Projektes Preussen 2001 ist die gemeinsame Landesausstellung von Berlin und Brandenburg, die sich wiederum in zwölf Einzelausstellungen um zwei große Unternehmungen gruppiert: Während das Deutsche Historische Museum mit "Preußen 1701 - eine europäische Geschichte" in der Orangerie des Schlosses Charlottenburg das Thema europäisch konstelliert, konzentriert sich das Haus der brandenburgisch-preußischen Geschichte in seiner Eröffnungsausstellung mit dem Titel "Marksteine: Eine Entdeckungsreise durch Brandenburg-Preußen" vermehrt um eine Innenschau der Historie der - wie der Name schon sagt - brandenburgisch-preußischen Kulturlandschaft. Die Themenbereiche, die von den anderen Häusern angegangen werden, Bildung und Erziehung, Industrie und Landwirtschaft, Militärarchitektur, Wissenschaft und Technik und - natürlich - die hohen Künste lassen erwarten, daß das Projekt einen durchaus erhellenden Gesamteindruck auf die Kulturregion machen dürfte, zumal das Kuratorium Festivals und Einzelveranstaltungen unter seine Schwingen gebeten hat: Über 300 Veranstaltungen sind bereits im Januar Bestandteil des Jahresprogramms von Preussen 2001.

Der Online-Auftritt von Preussen 2001 präsentiert gemäß der Programmstruktur des Gesamtprojektes die zwei grundsätzlichen Veranstaltungsbereiche Landesausstellung und Festspiele , zu denen das diese Lange Nacht beherbergende Schauplatz Museum ebenso gehört wie Kulturland Brandenburg 2001, das unter der Ausrichtung des Museumsverbandes des Landes Brandenburg dezentrale Aktivitäten und Kulturprojekte in Brandenburg unterstützt und initiiert.

Die Internetseiten zum Projekt geben sich betont praktisch: Um einen optimalen Programmzugriff zu gewährleisten, wird den Internetnutzern einerseits der Eingang in das katalogartige Gesamtprogramm angeboten und andererseits spezielle Bereiche wie das Kinderprogramm oder - im wöchentlichen Rhythmus in den News - das Wochenprogramm. Selbstverständlicher Bestandteil moderner Websites ist die - ebenfalls vorhandene - Nutzungsmöglichkeit mittels Suchmaske mit Abfragemöglichkeiten nach den Kriterien Veranstaltungsort, -art, -thema, Festivalzusammenhang, Bezirk, Zeitraum, Kinderprogramm und Behindertenfreundlichkeit und natürlich über eine Volltextsuche.

"Suum cuique" - "Jedem das Seine" verkündete der Jubilar, Friedrich I., König in Preußen seinen später zu Berühmtheit gelangenden Wahlspruch; "Jedem sein Programmheft", sagten sich die Produzenten von Preussen 2001 Online und bietet auf ihren Seiten eine einfache Möglichkeit der Erstellung eines - persönlichen Programmheftes.
 

Treppen und andere Hindernisse


Tipps für Rollstuhlfahrer

Rollstuhlfahrer sehen sich in der Stadt des öfteren erheblichen Hindernissen gegenüber, auch die an der Langen Nacht teilnehmenden Häuser sind nicht alle leicht zu befahren. Zur Kennzeichnung der Rollstuhleignung haben wir auf den Programmseiten jeder Adresse deshalb ein entsprechendes kleines Zeichen beigefügt. Dieses drückt aber nur eine "bedingte Rollstuhleignung" (Türbreite mindestens 70 cm, Zugang mit maximal einer Stufe oder über Rampe mit maximal 20 Prozent Steigung) aus. Die genauen Bedingungen sollten deshalb beim Movado e.V., Telefon 030.741 51 45 erfragt werden.
 

 

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